Neben der Eigensicherheit von Zellen und der Einhaltung thermischer und elektrischer Betriebsparameter, muss eine Batterie auch den Anforderungen der Umwelt genügen. Ebenfalls die Montage der Zellen, die Verkabelung derselben und die Elektronikunterbringung (ggf. zusätzlich in einem eigenen Gehäuse) sind zu berücksichtigen.
Ein Beispiel für ein schlechtes Design einer Batterie und deren Einsatz in einer hochsensiblen Anwendung ist die Lithium-Batterie der Boeing 787 (besser bekannt als Dreamliner). Nachfolgendes Bild zeigt einen Ausschnitt der Batterie im neuen und im verbrannten Zustand. Vermutlich wurden hier in der Batterie einfachisolierte Kabelverbindungen ohne besondere Fixierung – sieht man von einer Handvoll Kabelbindern ab – in einer Flugzeugbatterie verlegt. Sieht man sich die Brandbilder an, kann man durchaus vermuten, dass hier eine durchgescheuerte oder sonstig beschädigte Kabelverbindung zu einem Kurzschluss oberhalb der Zellen führte und somit brandursächlich war. Unabhängig vom offiziellen Untersuchungsergebnis zur tatsächlichen Ursache, kann man hier ein „designed to burn“ attestieren. Meint, was am Boden durchaus akzeptabel sein kann, darf in der Luft nicht sein.